9. Mai 2016

Antikapitalistisches Profil schärfen

Eine Landesgruppe der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Antikapitalistische Linke hat sich konstituiert. Innerhalb der LINKEN gibt es auf Bundesebene 27 offizielle Zusammenschlüsse (BAG, ArGe, AG). Hinzu kommen weitere, die nicht den Kriterien der Bundessatzung entsprechen.

Die Antikapitalistische Linke (AKL) versteht sich als eine politische Strömung in der Partei und besteht aus bewegungsorientierten Mitgliedern, aber auch aus Parteilosen. Sie sieht sich als Brückenglied zwischen der Partei DIE LINKE und den außerparlamentarischen Bewegungen. Die AKL setzt sich für die weitere Stärkung des antikapitalistischen Profils der Partei DIE LINKE ein.

Weitere Infos über die AKL und ihre Ländergruppen finden sich unter www.antikapitalistische-linke.de. Kontakt mit uns aufnehmen können Interessierte über die Genossin Ines Nowak unter der E-Mail-Adresse ines.nowack@mail.de.

AKL Brandenburg

 
10. Juli 2017

2. Kinderfest in Fehrbellin

Familienfreundlichkeit vor Ort – gelebt und durch DIE LINKE mitgestaltet

Der Frettchenzirkus in Aktion, Foto: MaC

DIE LINKE. Fehrbellin gestaltete am 24.06.2017 zum zweiten Mal ein Kinderfest für alle Familien. Grund dieser Initiative war es, ein Event zu schaffen, das der Forderung der LINKEN entspricht, sich für eine gleichberechtigte Förderung aller Kinder von Anfang an einzusetzen und damit Teilhabe aller Kinder, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, zu ermöglichen.

Die Teilnahme war kostenfrei, und so konnten sich alle Kinder, die es wollten, auf dem Fehrbelliner Rathausplatz vergnügen - ob beim Zusehen der Kunststücke der Frettchen oder selbst gestaltete Kunststücke beim Spielmobil, ob durch »Verewigung« auf einer Malwand oder durch besonders mutigen Kontakt mit der Hexe und ihren Tieren. Den Kindern schien es jedenfalls viel Spaß zu bereiten, und so manche Eltern ließen sich davon anstecken und wetteiferten gemeinsam mit ihren Kindern.

Ines Nowack

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Juli-Ausgabe der Märkischen Linken.

10. Juli 2017

Stolpersteine in Kyritz

Foto: Anja Büchner

Seit 1996 verlegt der Künstler Gunter Demnig Stolpersteine, die die Namen und wichtigsten Lebensdaten von Opfern des Nationalsozialismus tragen und vor ihrem letzten frei gewählten Wohnsitz im Straßenpflaster auf öffentlichem Grund eingelassen werden. Inzwischen liegen in 1099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas Stolpersteine. Am 24. März 2017 wurden die ersten zwei Stolpersteine in Kyritz durch den Künstler Gunter Demnig verlegt.

Der jüdische Kaufmann Theodor Calmon, für den in der Kyritzer Prinzenstraße 1 ein Stolperstein verlegt wurde, ist 1856 in Kyritz geboren worden. Nachdem die Nationalsozialisten ab 1933 immer wieder zum Boykott jüdischer Geschäfte aufriefen, wurde auch das Haushaltswarengeschäft von Theodor Calmon überfallen und er verlor daraufhin seine Kundschaft.

Christina Pudimat

Stadtfraktion DIE LINKE in Kyritz und

Vorsitzende des Kyritzer Heimatvereins

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Juli-Ausgabe der Märkischen Linken.

5. September 2017

Wenn Linke feiern und tanzen ...

Foto: Justin König

In stimmungsvoller Atmosphäre und bei bestem Wetter wurde in diesem Jahr unser Sommerfest der LINKEN gefeiert. Es zog den ganzen Tag immer neue schaulustige Besucher an. Der Organisator Andrew Förster schätzte, dass bis zu 200 Bürgerinnen und Bürger zum Sommerfest kamen und sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

Bei Kaffee und Kuchen (oder bei manchen auch noch eine Bratwurst) konnten die Besucher einem spannenden Polit-Talk lauschen, in dem Kirsten Tackmann gemeinsam mit Freke Over und Dieter Groß diskutierte. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit, um der Direktkandidatin der LINKEN für den Bundestag ein paar Fragen zu stellen. Auch die Landtagsabgeordnete Margitta Mächtig bot mit ihrer »Abgeordnetensprechstunde unter freiem Himmel« einen Dialog auf Augenhöhe an.

Besonders gut kamen die beiden musikalischen Act´s an, die in diesem Jahr erstmalig auf dem Sommerfest stattfanden. Zum einen spielte das Damentrio Klatschmohn, zum anderen die Swing-Band Retrospektiv. Die Kleinen tobten sich auf der Hüpfburg aus und labten sich an der selbstgemachten Pizza.

Wir freuen uns sehr, dass unser Sommerfest auch in diesem Jahr so gut lief und wir wieder zahlreiche Besucher begrüßen konnten. Es war ein bunter, musikalischer Nachmittag, an dem Jung und Alt ein kleines, aber feines Fest geboten wurde.

Justin König

14. Mai 2017

1. Mai in Wittstock

Peter Kaping sorgt für ausgelassene Stimmung, Foto: Andreas Bergmann

Zum politischen Frühschoppen hatte der Regionalverband der LINKEN in den Innenhof der Galerie eingeladen - und er fand große Resonanz mit über 50 Besuchern. An den Biertischen wurde rege über aktuelle Wittstocker Themen diskutiert, wie zum Beispiel über die Vorbereitung der LAGA 2019, den Kauf und die Nachnutzung der alten Tuchfabrik, den anstehenden Bundestagswahlkampf, den umstrittenen Auftritt der AfD in Wittstock und vieles andere. Bei gutem Wetter war bei der hervorragenden musikalischen Begleitung durch Peter Kaping auch die Stimmung prima. So wird auch für das nächste Jahr wieder ein politischer Frühschoppen zum 1. Mai ins Auge gefasst.

Andreas Bergmann, Wittstock

10. April 2017

Würdiges Erinnern

Foto: Marko Petruschke

Mit einer Gedenkfeier der Stadt nahmen im Festsaal der Ruppiner Kliniken am 17. März 2017 zahlreiche Neuruppiner und Gäste Abschied von der am 29. Dezember 2016 verstorbenen Malerin und Designerin Marianne Kühn-Berger. Dieser Märztag wäre ihr 90. Geburtstag gewesen.

Die Teilnehmer konnten während der Veranstaltung auf einer Leinwand noch einmal viele ihrer Bilder und Zeichnungen bewundern, darunter auch bisher unveröffentlichte, ausgewählt von einem ihrer beiden Söhne.

In den Gedenkreden von Stadtverordnetenvorsteher Gerd Klier, der ehemaligen stellv. Bürgermeisterin Margarete Jungblut und Museumsmitarbeiterin Silke Kreibisch wurden Leben und Verdienste der Künstlerin noch einmal eindrucksvoll gewürdigt. Ihr Partner Hans-Dieter Petke dankte allen für die ihr erwiesene große Aufmerksamkeit.

13. September 2016

Ausflug des Neuruppiner Stadtverbandes

Foto: Achim Müller

Am Mittwoch, dem 7. September, trafen sich ca. 25 Genossinnen und Genossen zur traditionellen Dampferfahrt des Neuruppiner Stadtverbandes.

Bei strahlendem Sonnenschein schipperte eine fröhliche Runde nach Wustrau, wo das Preußen Museum besichtigt wurde. Anschließend ließen sich alle im »Alten Zieten« Kaffee und Kuchen schmecken.

Die Rückfahrt nutzten einige, um sich über politische Ereignisse sowie die gegenwärtige Lage in unserer Region auszutauschen. Dabei standen Themen wie der Neuruppiner Kreisel, die Haushaltslage der Stadt Neuruppin (warum gibt es seit Jahren noch keinen bestätigten Jahresabschluss) sowie die Regelungen am OSZ zum Umgang mit Flüchtlingen im Mittelpunkt.

In Neuruppin zurück, war die einhellige Meinung, man kann den Organisatoren Arno Lisch und Achim Behringer nur kräftig danken.

Achim Müller

8. August 2016

Unterstützung LT-Wahlkampf MV

Foto: David Hölker

Vier junge Genossen (einschl. Fotograf) aus OPR in Röbel, um die Mecklenburger LINKE bei ihrem Landtagswahlkampf zu unterstützen. Hier mit Elke Schoenfelder, Kandidatin für den Landtag MV.

25. April 2016

Dritte Montagsdemo

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr rief das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt zur Montagsdemo auf den Schulplatz. Mehr als 300 Menschen demonstrierten diesmal unter dem Motto »Solidarisch, demokratisch, vielfältig leben – den Sozialstaat gegen AfD-Wildwuchs verteidigen!«. 

12. April 2016

Tradition fortgeführt



Am Ziel

Über 100 Teilnehmer, darunter auch etliche Flüchtlinge und Mitglieder der Partei DIE LINKE, beteiligten sich am Ostermarsch der Initiative »Kyritzer Bürger für Frieden« in der Knatterstadt.

Im Rahmen dieser gelungenen Veranstaltung am Ostersonntag wurden der Bürgermeisterin der Stadt Kyritz, Frau Görke, die Unterlagen der Online-Petition »Offener Brief an die Bundeskanzlerin«, unterzeichnet von über 600 Unterstützern, zur weiteren Veranlassung übergeben.

Vielen Dank den Initiatoren Dr. Jörg Kannenberg, Kathrin und Sascha Boleslawsky.

Maren-S. Schulz, Kyritz

Alle Fotos: MAZ, Andre Reichel

12. April 2016

Eine gute Tradition

Foto: Paul Schmudlach

Nun schon zum vierten Mal fand auf Initiative der LINKEN und mit tatkräftiger Unterstützung der Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann ein gemeinsames Treffen von Bedürftigen und ehrenamtlichen Helfern in den Räumen der Ausgabestelle Rheinsberg der Neuruppiner Tafel statt.

Einst als Maßnahme im Rahmen des Wahlkampfes entstanden, hat sich die Gesprächsrunde zu einer guten Tradition gemausert und wird von vielen angenommen. Seit diesem Jahr gehören auch immer mehr Flüchtlinge zu den Nutzern der Tafel.

Uwe Witt, Rheinsberg

11. April 2016

Zweite Montagsdemo

Unter dem Motto » Asylrecht, Flüchtlingsschutz, Pressefreiheit - ohne Alternative! Vielfalt gestalten, Rechtspopulisten widersprechen!« nahmen wieder mehr als 120 Menschen an der zweiten Montagsdemo auf dem Neuruppiner Schulplatz teil.

14. März 2016

Internationaler Frauentag

Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (DIE LINKE,     2. v. l.) überreicht gemeinsam mit Dieter Groß (DIE LINKE) anlässlich des internationalen Frauentages Blumen auf dem Kyritzer Marktplatz.

 

Foto: Andre Reichel, MAZ

 

 

Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (DIE LINKE, links im Gespräch) bei ihrer mobilen Sprechstunde auf dem Neuruppiner Schulplatz.

Im Rahmen ihrer traditionellen Frauentagsaktion verteilten Mitglieder des Stadtverbandes der LINKEN über 200 Rosen und rote Nelken an die Neuruppinerinnen.

Foto: Paul Schmudlach

4. März 2016

Mit Rhythmus und Lebensfreude

Mehr als 300 Menschen waren dem Aufruf des Aktionsbündnisses Neuruppin bleibt bunt zur ersten Montagsdemo 2016 »Gegen Schießbefehl und Stacheldraht« gefolgt. Sie setzten damit ein deutliches Zeichen gegen die Äußerungen von zwei AfD-Spitzenfunktionärinnen, Deutschlands Grenzen auch mit der Waffe gegen Flüchtlinge zu verteidigen.  

16. Februar 2016

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Teil der Waldfläche, auf der Häftlinge des KZ Sachsenhausen während des Todesmarsches Ende April 1945 ohne Unterkunft und Versorgung lagern mussten. Foto: Lea Techert

Am 27.1.2016 jährte sich zum 71. Mal der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz. Seit 1996 ist dieser Tag der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und seit 2005 offizieller internationaler Holocaust-Gedenktag. Da dieser Tag aber mitten in die Woche fiel, haben wir unsere Veranstaltung auf Sonntag, den 31.1.16 gelegt, und so hatten viele Interessierte die Möglichkeit, daran teilzunehmen.

Wir haben mit einer kleinen Kranzniederlegung am Mahnmal im Belower Wald der Opfer gedacht. Dazu sprach die Leiterin der Gedenkstätte, Frau Lange, einige Worte zur Bedeutung dieses Gedenktages. Anwesend waren Vertreter der Stadt Wittstock, des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, des Fördervereins der Gedenkstätte, der LINKEN aus Wittstock und Heiligengrabe sowie viele interessierte Bürger aus der Region.

Im Anschluss gab es einen sehr interessanten Vortrag des Leipziger Historikers Martin Winter zum Verhalten der deutschen Bevölkerung während der Todesmärsche. Er forscht für seine Doktorarbeit zum Todesmarsch und hat dazu u.a. ein Beispiel aus unserer Region erläutert. Hier ging es um das gegensätzliche Verhalten von Bewohnern in Herzsprung, einige haben den Häftlingen geholfen, andere denunziert und getötet. Zum Vortrag gab es viele Fragen, die Herr Winter beantwortet hat.

Anschließend konnten bei Kaffee, Tee und Gebäck Gespräche geführt werden. 85 Gäste kamen zu dieser Veranstaltung, wir hatten keinen einzigen Sitzplatz mehr frei.

Kerstin Zillmann, Wittstock

2. Januar 2016

Offener Brief der »Kyritzer Bürger für Frieden« an die Bundeskanzlerin

Montagsdemo auf dem Kyritzer Marktplatz, Foto:Andre Reichel (MAZ)

Die Bürgerinitiative »Kyritzer Bürger für Frieden« hat einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel verfasst, in dem sie ihre Sorge über die politische Entwicklung und die Eskalation der Gewalt in den vergangenen Wochen zum Ausdruck bringt.

»Wer Krieg durch Krieg beenden will, schafft noch mehr Tod und Zerstörung, noch mehr Flüchtlingselend und Leid. ... Deshalb muss die Spirale der Gewalt gestoppt werden!

Darum fordern wir Sie auf:

• beenden Sie den Kampfeinsatz der Bundeswehr in Syrien - sofort

• verbieten Sie deutsche Waffenexporte

• unternehmen Sie alle Anstrengungen für eine friedliche Lösung des Syrien-Konfliktes.«

Jürgen Schubert

Brief zum Ausdrucken, Unterschreiben und Abschicken

Zeichnung Online-Petition

16. Dezember 2015

Fahnenaktion

Foto: Jürgen Schubert

In diesem Jahr beteiligten sich erstmals neun Städte im Landkreis an der Fahnenaktion der Frauenrechtsorganisation »Terre des Femmes« anlässlich des Internationalen Tages »Keine Gewalt gegen Frauen« am 25. November.

Beate Schädler vom Verein »Neuruppiner Frauen für Frauen« wies in ihrer Ansprache darauf hin, dass die Gewalt gegen Frauen und Kinder zunimmt. Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 160 Frauen von ihren Ehemännern, Partnern und Ex-Partnern getötet (2013: 138 Frauen; 2012: 106 Frauen).

Jürgen Schubert, Neuruppin

15. Dezember 2015

Besuch im Bundestag

Foto: Privat

Anfang November besuchte eine Gruppe von 50 Jugendlichen aus Prignitz und Ostprignitz-Ruppin unsere Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (DIE LINKE) in Berlin.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Innenministeriums und eine Stadtrundfahrt durch das politische Spektrum der Hauptstadt. Der Höhepunkt war natürlich der Besuch des Deutschen Bundestages und ein anschließendes Gespräch mit Kirsten Tackmann.

15. September 2015

Kleine Nachlese vom Fest der LINKEN in Wittstock

Fotos: Jürgen Schubert

Für Vielfalt und Toleranz - unter diesem Motto hatte DIE LINKE. Wittstock-Heiligengrabe zu ihrem nun schon traditionellen Sommerfest in den Wittstocker Amtshof eingeladen, und viele sind gekommen.

Bei herrlichem Sommerwetter brachte der Chor Katjuscha die Besucher in Stimmung, die Kinder vergnügten sich auf der Hüpfburg, Essen und Trinken war von allem reichlich da.

Auf der Bühne wurde unter Moderation von Hartmut Winkelmann (Stadtverordneter Pritzwalk) zu den Themen Verwaltungsstrukturreform und Asylpolitik mit kompetenten Gesprächspartnern wie Landrat Ralf Reinhardt, den Bürgermeistern Jörg Gehrmann (Wittstock) und Holger Kippenhahn (Heiligengrabe), Kirsten Tackmann (MdB), Margitta Mächtig (MdL), Freke Over (Kreistagsabgeordneter) und Paul Schmudlach (Stadtverordneter Neuruppin) sachlich und inhaltsreich diskutiert.

Zum Abschluss sorgten die Chris Richie Brothers mit ihren Songs noch einmal ordentlich für Stimmung. Es war wieder ein rundherum gelungenes Fest!

Vielen Dank allen Besuchern, den Organisatoren und Helfern - wir sehen uns sicher im nächsten Jahr wieder!

Jürgen Schubert, Neuruppin

26. Mai 2015

Bunter Demozug ins Neubaugebiet






Fotos: Jürgen Schubert

5. Montagsdemo in Neuruppin

Zur vorerst letzten Montagsdemo sind wiederum etwa 200 Teilnehmer für Vielfalt und Toleranz auf die Straße gegangen.

Sie zogen diesmal auf Initiative des JWP MittenDrin und des Aktionsbündnisses »Neuruppin bleibt bunt« vom Schulplatz aus durch die Karl-Marx- und die Junckerstraße bis zur Otto-Grotewohl-Straße. Einen kurzen Stopp gab es am Fontane-Denkmal, um gegen die Vereinnahmung des Dichters durch die Rechten zu protestieren.

Jürgen Schubert

12. Mai 2015

Erinnerung bleibt Mahnung

Gedenkstätte an der B 167 bei Wulkow (Foto: Jürgen Schubert)

Todesmarschgedenken mit Schweriner Radfahrern in Wittstock und Neuruppin

Vom mittleren Alter bis um die 70 zählten die Radfahrer, die sich nun schon das sechste Jahr auf Initiative der VVN/BdA Westmecklenburg-Schwerin im April, diesmal von der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, nach Sachsenhausen auf den Weg machten.

Mit ihrer Tour gedenken sie des Todesmarsches der 30.000 Häftlinge des KZ Sachsenhausen, die kurz vor Ende des faschistischen Krieges noch auf einen qualvollen Weg nach Norden getrieben wurden. Viele mussten auf den täglich fast 40 Kilometern Strecke noch ihr Leben lassen - wegen Erschöpfung, Krankheit, Hunger, Durst, wurden von den SS-Wachmannschaften erschossen oder erschlagen und einfach am Straßenrand liegen gelassen. Auch in unserem Kreis sind die Strecken des Todesmarsches, den die Häftlinge in 3 großen Kolonnen bewältigen mussten, durch Gräber und Gedenktafeln gekennzeichnet ...

ch-

Den vollständigen Artikel finden sie in unserer aktuellen Ausgabe der Märkischen Linken (S. 3)

12. Mai 2015

Soli-Grillen und rote Zeitungen in Fehrbellin

So feierte DIE LINKE in Fehrbellin den 1. Mai (Foto: MaC)

Wenige Wochen, bevor der Landkreis OPR die Teilnahme am Programm »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit!« eröffnete, brannte in Fehrbellin der Dönerstand von Hüseyin. Nicht in Rostock-Lichtenhagen, nicht in Tröglitz, nein, in Fehrbellin! Vermutlich war es Brandstiftung, vermutlich von Menschen, die Hüseyins Döner nur wenige Tage zuvor als »Fraß« beschimpften, vermutlich von Menschen, die auf Hüseyins Döner herumtrampelten, vermutlich von Menschen, die dieses Verhalten als typisch deutsch bezeichnen!

                                                                             Ines Nowack

Den vollständigen Artikel finden sie in der Mai-Ausgabe der Märkischen Linken (S. 7)

11. Mai 2015

70. Jahrestag der Befreiung

Am 8. Mai 2015 gedachten etwa 80 Menschen mit einer feierlichen Veranstaltung am Sowjetischen Ehrenfriedhof in Neuruppin des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus. (Foto: Jürgen Schubert)

Eva Strittmatter geehrt

Mit einer kleinen Feierstunde auf dem Eva-Strittmatter-Platz im Rosengarten ehrten erstaunlich viele Neuruppiner Bürgerinnen und Bürger am 08.02.2015 die weit bekannte Schriftstellerin und Lyrikerin. Sie wäre an diesem Tage 85 Jahre geworden.

Dr. Götz, jahrelang gemeinsam mit seiner Frau eng mit ihr verbunden, fand bewegende Worte und zitierte Treffendes aus ihren Werken. Frau Weimar sprach in ihrer berührenden Art Gedichte von ihr. Anschließend fanden sich die Teilnehmer im Restaurant Schlossgarten zu einer Eva und Erwin Strittmatter gewidmeten literarischen Veranstaltung zusammen.

Am Vormittag hatten bereits etliche Neuruppiner am Gedenken auf dem kleinen Waldfriedhof in Dollgow-Schulzenhof teilgenommen, wo die Strittmatters - Eva, Erwin und Sohn Matti - ihre letzte Ruhe fanden. In Dollgow gab es, durch die Gemeinde organisiert, eine sehr gut besuchte Veranstaltung, wo Schüler des Strittmatter-Gymnasiums Gransee einen interessanten literarischen Vormittag zur Erinnerung an Eva Strittmatter gestalteten. Außerdem wurde ein bisher hier nicht bekannter Film über Eva S., gedreht Anfang der 1980er Jahre, gezeigt, der große Beachtung fand.

Im Ort Dollgow gibt es übrigens auf dem Dorfplatz bereits seit Jahren sehr informative und interessante Stelen, wo beide Strittmatters und ihr umfangreiches Werk kurz, prägnant und liebevoll gewürdigt werden. Die Gemeinde macht jedenfalls mehr mit ihren berühmten ehemaligen Bürgern, als z.B. die Stadt Neuruppin mit Eva Strittmatter, die hier geboren wurde und aufgewachsen ist...

Christa Horstmann

Ihnen der Lorbeer, unser die Pflicht

Gedenken in Kyritz Foto:Alexander Beckmann (MAZ)
Gedenken in Neuruppin Foto: Achim Müller

Ohne mahnende Erinnerung an die als »Vergangenheit« von manchem unserer deutschen Mitbürger benannte Zeit von 1933 bis 1945 wird es keine Zukunft geben, wir haben die Verantwortung für diese.

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee versammelten sich ca. 45 Einwohner aus Kyritz und Umgebung am Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus und am ehemaligen jüdischen Friedhof.

Dieser Gedenktag wird alljährlich am 27. Januar, insbesondere durch unseren Regionalverband und die Stadtfraktion DIE LINKE, gemeinsam mit der Stadtverordnetenversammlung und der Stadt Kyritz würdig gestaltet. In diesem Jahr waren erfreulich viele Jugendliche anwesend, denn es gilt, jungen Menschen historisches Wissen und emotionale Betroffenheit zu vermitteln.

Im Anschluss traf man sich in der Stadtbibliothek, im Gedenken und Erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen, zu einer Lesung.

Der Stadtfraktion und Dieter Groß gilt ein besonderer Dank für Organisation und Unterstützung der Gedenkveranstaltungen in Kyritz.

Maren-S. Schulz

RV Kyritz-Neustadt-Wusterhausen

Sterntaler 2014

Foto: Matthias Anke (MAZ)

Hilfe für Flüchtlingskinder, sozial Ausgegrenzte und für eine Mutter mit Kleinkind nach Wohnungsbrand in Wusterhausen. Bei seiner alljährlichen »Danke-Tour«, verbunden mit vielfältigen Gesprächen in OPR und der Prignitz, in der Kleeblattregion und deren Verwaltungen, auf unseren Parteiveranstaltungen und Weihnachtsfeiern, dem Staatlichen Schulamt, der Agentur für Arbeit, dem Lichterfest und Weihnachtsmarkt in Kyritz und ganz einfach auf der Straße, war Dieter Groß mit einem großen »Sterntaler-Sparschwein« bis nach Potsdam unterwegs.

 

Sein Ergebnis: 1.813,37 Euro (Gesamtsumme in der Region fast 14.000 Euro).

 

Er dankt allen Spendern ganz herzlich.

 

Maren-S. Schulz

Regionalverband KNW

2. September 2014

Gregor Gysi in Neuruppin und Wittstock auf Tour!

Erste Eindrücke (Fotos: Jürgen Schubert)

Hut ab, liebe MittenDrin´ler, da habt ihr euch was vorgenommen!
Im Gespräch mit unseren Direktkandidaten und Otto Theel.

Klare Positionen!
Der Bürgermeister schildert die finanzielle Lage von Neuruppin.
Andrea Johlige im Gespräch mit Kirsten Tackmann und Dieter Groß.
Einige hundert Besucher waren wieder fasziniert von Gysis Ausführungen!

Dieter Groß bei der Übergabe eines T-Shirts.


Gregor Gysi im persönlichen Gespräch.

Freundschaftstreffen in Alt Ruppin

Wie im vergangenen fand auch in diesem Jahr ein Freundschaftstreffen der Basisgruppe Alt Ruppin der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft und den russischen Umsiedlern in Neuruppin im Seniorentreff Alt Ruppin statt.

Am 23. Juli wurden Tische und Bänke im Garten vor dem Alt Ruppiner Rhin aufgestellt. Die meisten russischen Freunde kommen aus der Ukraine, zum Beispiel aus Kiew oder Lugansk. Es sind nicht nur die Begegnungen und die Teilnahme an den Gedenktagen zum 8. Mai oder an interessanten Vorträgen, sondern es sind die persönlichen Gespräche zu den aktuellen politischen Ereignissen, die alle sehr interessieren.

Während unseres Freundschaftstreffens wurden die aus dem Kriegszustand resultierenden unerträglichen Lebensumstände in der Ukraine lebhaft geschildert. »Die einfachen Dinge wie die Versorgung mit Wasser, Strom und Lebensmitteln, der Nahverkehr und die medizinische Versorgung, sind zum Teil völlig zusammengebrochen. In den Betrieben wird kaum noch gearbeitet, und die Rente ist seit einem halben Jahr im Osten der ukrainischen Republik nicht mehr ausgezahlt worden«, so schilderten die russischen Freunde die Situation, und sie sind enttäuscht über die Berichterstattung in den deutschen Medien. »Wir sollten das nicht alles glauben. Diese Berichterstattung ist fast immer unvollständig und teilweise widersprüchlich und oft nicht wahrheitsgemäß.«

Neben den vielen Gesprächen wurde natürlich auch gut gegessen und getrunken. Für das Essen und Trinken sorgten alle gemeinsam. Die gegrillten Steaks und Würstchen sowie die Soljanka schmeckten allen sehr gut. Auch der jüngste russische Freund, Anton, ca.18 Monate, war stolz, dabei zu sein. Man spürte, wie die Sprachbarrieren immer mehr überwunden wurden, und mit original russischer Folklore und russischen Schlagern war es nicht nur eine sehr schöne, sondern auch eine sehr informative Veranstaltung.

Unseren Dank möchten wir allen aussprechen, die wieder so tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung unseres Sommerfestes mitgeholfen haben. Unser besonderer Dank gilt wiederum dem Ehepaar Ahlers, das mit viel Fleiß und persönlichem Einsatz einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Freundschaftstreffens beigetragen hat.

Rudi Menzel

Gegen das Vergessen

Traditionsgemäß versammeln sich Bürger am 8. Mai an Gedenkstätten, um der im 2. Weltkrieg gefallenen Helden der Roten Armee zu gedenken und sie zu ehren.

So kamen auch in diesem Jahr ungefähr 20-25 Bürgerinnen und Bürger, darunter etwa die Hälfte Angehörige der Russisch-Orthodoxen Gemeinde Neuruppin, zum Ehrenfriedhof nach Alt Ruppin. In bewegenden Worten wurde den Sowjetsoldaten für die Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus gedankt. Nie wieder Krieg, diese Losung ist heute, wo die Gefahr besteht, dass der Ukraine-Konflikt sich zu einem Flächenbrand ausbreitet, aktuell wie nie zuvor in den letzten Jahrzehnten. Eine Ukrainerin berichtete sehr emotional von den Leistungen ihrer Großväter im Großen Vaterländischen Krieg und der aktuellen Kriegsgefahr, die sich aus den Ereignissen in der Ukraine für sie darstellt. Nach der Rezitation des Gedichts »Meinst Du, die Russen wollen Krieg« wurden Blumen und Gebinde am Fuß des Ehrenmals niedergelegt.

Anschließend in Neuruppin mussten wir anwesenden Deutschen uns schämen. Wir waren nur 5 Deutsche (darunter ich als einzige Frau), die gemeinsam mit etwa 20 Bürgern der ehemaligen Sowjetunion ihrer gefallenen Väter und Großväter gedachten. Entgegen den Erfahrungen der letzten Jahre war diesmal weder der Neuruppiner Bürgermeister, Herr Golde, noch ein anderer Vertreter der Stadt Neuruppin zugegen. Auch fehlten Vertreter der im Stadtparlament vertretenen Parteien (außer der LINKEN).

Als ich gegen 16.00 Uhr auf dem Wochenmarkt plötzlich Kampflieder und antifaschistische Parolen hörte, schlug mein Herz höher. Ein Gruppe von Jugendlichen, angeführt von Mitgliedern und Bewohnern des MittenDrin, und unter Beteiligung der Handwerksgesellen, die den alten Bahnhof mitrekonstruierten, kam über den Schulplatz gezogen. Hinter dem Transparent: »8. Mai - Befreiung, was denn sonst! Gestern wie heute, Faschismus bekämpfen« hatten sich etwa 30-40 Jugendliche versammelt, die zum OdF-Denkmal zogen. Hier wurde nach einer Rede, die vom antifaschistischen Gedanken geprägt war, von allen Anwesenden eine rote Nelke am Ehrenmal niedergelegt.

Also, so dachte ich mir, als die Jugendlichen abgezogen waren, wenn wir noch mehr davon hätten, dann bräuchte ich mir um die Zukunft meines Heimatlandes keine Sorgen zu machen.

 

Barbara Hinz

(Leserbrief an MAZ und Ruppiner Anzeiger, bisher in MAZ nicht veröffentlicht.)

Zu Gast bei unserer Neuruppiner Künstlerin Marianne Kühn-Berger

Ministerin Anita Tack (DIE LINKE) wollte deren Ausstellung von Zeichnungen zum Thema »Flur der Eitelkeiten« im Seehotel Fontane und die Bilder der Fontane-Frauen im Café Huth (diese sind dort ständig zu betrachten) gern ansehen. Gemeinsam mit Marianne Kühn-Berger besuchte sie kürzlich die beiden Ausstellungen und führte mit ihr interessierte Gespräche über Kunst und Kultur. Auch dafür nahm sich die als kunstverständig bekannte Ministerin in der rot-roten Landesregierung im Wahlkampf einmal Zeit!

>Großer Bahnhof< mit Kirsten Tackmann

Unsere Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Tackmann besuchte am 30.Mai das Jugendwohnprojekt MittenDrin in seinem neuen Zuhause im ehemaligen Neuruppiner Bahnhof und übergab den Jugendlichen 750.-Euro aus ihrer Diätenerhöhung zur Unterstützung des weiteren Umbaus. Nach einem kurzen Rundgang zeigten sich alle sehr zuversichtlich, dass die erste Etappe mit der Schaffung von Unterkünften für 9 Jugendliche in den nächsten Wochen abgeschlossen werden kann und damit erste Einnahmen erzielt werden.

Für den weiteren Aus-und Umbau sind die MittenDrin-ler für jede Unterstützung dankbar, sei es in Form von Werkzeugspenden oder personellem Einsatz. In den nächsten Tagen werden speziell ein Schlosser und ein Tischler (oder erfahrener Heimwerker in der Holzbearbeitung) einschließlich Schleifmaschine für die Bearbeitung der Fußböden (Dielen) gesucht.