Anerkennung für demokratisches, ökologisches und soziales Engagement / Frist für Vorschläge bis 30. Juni 2013
Die Linkspartei wird in diesem Jahr erstmals kommunalpolitische Projekte und Initiativen auszeichnen, die »die Entwicklung eines demokratischen, ökologischen und sozial gerechten Gemeinwesens voranbringen«. Mit dem Preis »Kommune 2020« soll so das konkrete Engagement linker Amts- und Mandatsträgerinnen stärker in die Öffentlichkeit gebracht werden. Außerdem erhofft sich die Linkspartei davon, dass BürgerInnen und PolitikerInnen zu demokratischer Beteiligung und sozialem wie ökologischem Einsatz vor Ort ermutigt werden.
Es gehe um Projekte ( Ausschreibung ), die besonders engagiert für eine direkte Beteiligung der BürgerInnen in den Kommunen einstehen, in vorbildlicher Weise eine solidarische und gerechtere Gesellschaft befördern, sowie um Projekte und Initiativen, die eine ökologisch nachhaltige Lebensweise in der Kommune umsetzen helfen.
Vorschläge für Projekte können bis zum 30. Juni 2013 eingereicht werden. Danach kann bis Ende September in Kooperation mit der Tageszeitung »neues deutschland« über die zehn besten Projekte online abgestimmt werden. Eine Jury, der unter anderem der Wirtschaftswissenschaftler Jochen Franzke, die Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Dagmar Zoschke sowie der Chefredakteur des »nd« Tom Strohschneider angehören, wird aus den zehn Projekten später die Siegerin/den Sieger auswählen. Die Verleihung des Preises »Kommune 2020« findet im Rahmen der linken Bürgermeisterkonferenz am 2. November 2013 in Berlin statt.
MARK(S) heißt das neue Mitgliedermagazin der Brandenburger LINKEN, das mit der Frühjahrsausgabe als Einleger im bundesweiten Mitgliedermagazin erschienen ist.
Allen Brandenburger Mitgliedern der LINKEN wird es per Post zugeschickt. Eine weitere Ausgabe ist für den Herbst 2013 geplant.
Die 10. war wieder toll
Die diesjährige Frauentagsmatinee in Kyritz unter der »Regie« von unserer Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann war wieder ein voller Erfolg. Zwar auf Grund des ungünstigen Winterwetters nicht ganz so reichlich besucht wie sonst, kamen alle Teilnehmer_innen trotzdem voll auf ihre Kosten. Gisela Oechelhäuser aus Berlin, die bekannte Kabarettistin und langjährige Chefin der »Distel«, sorgte mit ihren Darbietungen ordentlich für Stimmung, immer wieder herzliches Lachen und für viel Beifall. - Es war übrigens die 10. Frauentagsmatinee in Kyritz, ein kleines Jubiläum. Danke an Kirsten Tackmann und ihre Mitarbeiter!
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Genossin Tackmann Frau Bürger und ihre Mutter aus Sieversdorf herzlich begrüßt. Ihre Familie - mit 9 Kindern - hatte vor Weihnachten durch einen vernichtenden Brand ihr Haus und sämtliches Eigentum verloren. Kirsten Tackmann übergab der Familie von ihren Abgeordnetendiäten eine bedeutende Spende. Weiter erhielt die Familie von ihr inzwischen noch Karten für einen kostenlosen Tagesaufenthalt im Neuruppiner Erlebnisbad im Hotel Fontane.
Die Neuruppiner Malerin und Designerin Marianne Kühn-Berger und Hans-Dieter Petke gestalteten für die kleine Galerie in der Kreisgeschäftsstelle (Schinkelstraße) der Partei DIE LINKE eine neue Ausstellung. Sie wurde am 06.03.2013 eröffnet.
Gezeigt werden Kreidezeichnungen des Künstlers Manfred Rößler. Er ist sicherlich noch etlichen bekannt durch die von ihm gestaltete große Keramikwand im Foyer des ehemaligen FDGB-Ferienheimes in Rheinsberg (Es war übrigens das 100. große Erholungsheim der Gewerkschaften in der DDR).
Die Arbeiten illustrieren bis 1996 unveröffentlichte italienische Novellen, die vom ersten Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Carl Steinhoff in den 30er Jahren übersetzt worden sind. Steinhoff war 1946 bis 1949 Ministerpräsident im Land und bis 1952 Innenminister der DDR.
Die Ausstellung ist bis Mai zu den Öffnungszeiten der Kreisgeschäftsstelle zu besichtigen. Gäste sind herzlich willkommen.
Die Fraktion DIE LINKE. im Landtag Brandenburg hat die neueste Bilanz ihrer Arbeit vorgestellt.
Die Linksfraktion im Landtag Brandenburg hatte Ende 2012 beschlossen, die Nebeneinkünfte aller Abgeordneten über die geltende Rechtslage hinaus zu veröffentlichen.
Auf der Internetseite der Landtagsfraktion sind nun alle beruflichen und sonstigen Nebentätigkeiten sowie die Höhe der daraus erzielten Nebeneinkünfte für jeden einsehbar:
Das ist transparente, linke Politik.
Ständiges Forum der Europäischen Linken
Politische Bildung
kommunalpolitisches forum Land Brandenburg e.V.
Fraktionen:
Personen:

Das Jugendwohnprojekt kauft Neuruppiner Bahnhof
Seit 1993 gibt es in Neuruppin das Jugendwohnprojekt MittenDrin, wo es günstigen Wohnraum, Rückzugsmöglichkeiten für Menschen in Notsituationen und vielfältige kulturelle Angebote gibt. Auch heute noch ist der Verein seiner Grundidee von einer sozialeren Welt treu geblieben. Er ist in Neuruppin zu einer kontrovers diskutierten, aber doch nicht wegzudenkenden Institution geworden. Seit Jahren gibt es eine Diskussion, auch in den Reihen unserer Partei, über den Zustand des Stadteigenen Gebäudes in der Schinkelstraße und darüber, wie die Jugendlichen dort leben.
Nun hat sich das JWP mit dem Neuruppiner Bahnhof eine neue Zukunftsperspektive geschaffen, wo die bestehenden Bereiche nicht nur erhalten, sondern auch neue geschaffen werden können. So plant das JWP folgende Projekte:
Einer Provinzposse gleich gestaltet sich das Vorspiel zum Jahrtausendreich-Prozess Bundesrepublik Deutschland gegen NSU. Genauso peinlich wie dieses Vorspiel um die Vergabe der gesetzlich sehr begrenzten Presseplätze wird sich die Aktenlage zu den Tatsachen gestalten.
Insgesamt zeigt sich, dass die föderale Grundstruktur dieser Bundesrepublik in Zeiten moderner Kommunikation und Vernetzung an seine Grenzen stößt. Auf gesellschaftlich wichtigen Gebieten wie innere Sicherheit oder auch Bildung und Zukunft wird wie zu ihrer Gründung immer noch auf das jeweilige Landesinteresse gesetzt. Jedes Bundesland verfolgt so bei der inneren Sicherheit je nach politisch mehrheitlich CDU/CSU-orientierter Parlamentsmehrheit seine Interessen: Rechts ausblenden, kann in meinem Bundesland ja nicht sein… aber das linke Auge ist umso schärfer gestellt. Zur gleichen Zeit, als die NSU-Täter mordend quer durch Deutschland von einem Bundesland ins andere zogen, wurde DIE LINKE und ihre demokratisch gewählten Parlamentsvertreter von den Verfassungsschützern der jeweiligen Länder beobachtet und sogar Telefongespräche protokolliert. Zumindest auf dem linken Auge klappte die Zusammenarbeit zwischen Landesverfassungsschützern und Bundesverfassungsschutz.
Warum nicht auf dem rechten Auge?
Da haben sich die Beamten der Bundesagentur für Arbeit eine neue Schikane einfallen lassen. Ab sofort können die Mitarbeiter der Jobcenter (bei uns besser bekannt als Lüdemann-Amt) jeden erkrankten ALG-II-Empfänger vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) untersuchen lassen. Das bedeutet, dass es dem Fallmanager o.ä. nicht mehr genügt, wenn der Arbeitslose ein ärztliches Attest (Krankschreibung) vorlegt. Wenn er den Verdacht hat, dass der Arbeitslose simuliert oder eine andere „Vermutung“ hat, kann er annehmen, dass einerseits der Kranke dem Arzt etwas vorgespielt hat und andererseits dass der Arzt "einfach mal so aus Gefälligkeit" krank schreibt. Aus diesem Grund sollen sogar ärztliche Atteste auf ihre Plausibilität hin überprüft werden.
Das Erwerbslosenforum Deutschland kritisiert auf das schärfste den unsensiblen Umgang mit den kranken Menschen und betont: "Gerade Menschen in Armut sind signifikant häufiger krank". Nach den neuen Vorschriften können die Mitarbeiter des Jobcenters den Personen, die sich "auffällig häufig", wiederholt "zu Beginn oder Ende der Woche" oder "auffällig nur für kurze Dauer" krank melden oder aus weiteren Verdachtsgründen den MDK zu einem Hausbesuch dem Betroffenen nach Hause schicken. Stellt dann der MDK-Gutachter fest oder ist der Meinung, dass der Kranke doch nicht krank ist, gibt es Sanktionen vom Jobcenter bis hin zur Kürzung der Leistungen.
Neben den offensichtlichen Misstrauen gegenüber ihren Klienten, was ja den Mitarbeitern der Jobcenter oft unterstellt wird, kommt es mit dieser Maßnahme zu einer massiven Verschwendung von Steuergeldern. Soll doch so ein Hausbesuch des MDK etwa 260 € kosten. Wenn jedoch nur nach Aktenlage entschieden wird, verringern sich die Kosten um rund die Hälfte (ein niedergelassener Arzt erhält für einen Hausbesuch von der Krankenkasse lt. Internet etwa 30 €).
Und nun soll es für ALG-II-Bezieher noch eine weitere diskriminierende Maßnahme geben. Bei ihnen sollen andere Begutachtungsmaßstäbe als bei "üblichen Kranken" angelegt werden. Der Arzt entscheidet immer, ob der "normale" Arbeitnehmer krank oder gesund ist, also arbeiten kann oder nicht. Anders soll es bei den arbeitslosen Hartz-IV-Empfängern sein. Sie sollen erst als arbeitsunfähig gelten, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten oder an einer Eingliederungsmaßnahme teilzunehmen. Somit werden Hartz-IV-Bezieher zu Patienten zweiter Klasse, da der Arzt seine Entscheidung danach treffen muss, ob ein Erwerbstätiger oder ein ALG-II-Bezieher vor ihm sitzt. Die Ärzte sind über diese Festlegungen sehr verärgert. Der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Ralf Herre sagt dazu:"Das ist ein Misstrauensantrag gegenüber der Ärzteschaft".
Wenn man sich ansieht, wie die Jobcenter mit Steuergeldern bei Widerspruchsklagen umgehen, kann man sich gut vorstellen, dass diese Sanktionen, egal was sie kosten, zum Alltag der Behördenarbeit werden.
Achim Müller

Die herrschenden Ideen
einer Zeit
waren stets nur
die der
herrschenden Klasse.
xxx
Die allgemeine Tendenz
der kapitalistischen Produktion ist,
den durchschnittlichen
Lohnstandard nicht zu heben,
sondern zu senken
oder den Wert der Arbeit
bis zu einer Minimalgrenze
zu senken.
Karl Marx
Am 5. Mai 1818 wurde einer der größten Wissenschaftler,der Philosoph und Ökonom Karl Marx geboren. Wir kennen ihn - mit seinem engen Freund Friedrich Engels - als den Begründer und führenden Vertreter des wissenschaftlichen Sozialismus und Kommunismus.
Seine Werke, besonders das »Manifest«(1848), »Zur Kritik der Politischen Ökonomie« (1859), »Ökonomisch-Philosophische Manuskripte« (1844/1932), »Kritik des Gothaer Programms« (1875), haben Generationen in der DDR in ihrer politischen Bildung begleitet. Ebenso sein wichtigstes Werk »Das Kapital«, (I/867, II und III/1885 - 1894), welches heute noch Lehrstoff ist an berühmten Universitäten, z.B. in den USA und in England.
Am 14.März war sein 130. Todestag.
Wir ehren ihn am Sonntag,den 5. Mai 2013, am Denkmal im Neuruppiner Rosengarten.

Nachdem DIE LINKE. Brandenburg in den vergangenen Wochen ihre Direktkandidaten für die Bundestagswahl in allen brandenburgischen Wahlkreisen aufgestellt hat, folgte am 02. März die VertreterInnenversammlung zur Aufstellung der Landesliste. In Potsdam traten 104 Genossinnen und Genossen zusammen, um über die Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten zu entscheiden.
Mit Dr. Kirsten Tackmann hat DIE LINKE in Ostprignitz-Ruppin eine Direktkandidatin ins Rennen geschickt, die darum kämpfen wird, den Wahlkreis 56 zu gewinnen, und die mit Listenplatz 3 gute Aussichten hat, wieder in den Bundestag einzuziehen.
Spitzenkandidatin der Brandenburgischen LINKEN ist die Rathenowerin Diana Golze. Auf Platz 2 folgt der ehemalige Landesvorsitzende Thomas Nord. Der Platz 4 war heiß umstritten, gleich 3 Bewerber bemühten sich um das Vertrauen der VertreterInnenversammlung. In einer Stichwahl setzte sich Harald Petzold durch. Die gesamte Liste umfasst 10 Personen. Mit Dagmar Enkelmann gibt es darüber hinaus eine Direktkandidatin der Partei, die in ihrem Wahlkreis sehr realistische Chancen hat, ihr 2009 gewonnenes Direktmandat zu verteidigen.
Ronny Kretschmer
Kirsten Tackmann: Elf Punkte für mehr Lebensqualität im Brandenburger Nordwesten

Empfang der LINKEN zum 8. März dieses Mal international
Die 23. Brandenburgische Frauenwoche wurde am 02.03.2013 in der Pfarrkirche (Kulturkirche) Neuruppin bei landesweiter Beteiligung eröffnet. Sie ist vom Frauenpolitischen Rat des Landes organisiert worden und hatte vielseitige Veranstaltungen, in Vorbereitung und im Zusammenhang auch mit dem 102. Internationalen Frauentag, im Programm.
Für die LINKEN in Neuruppin standen an diesem Tag noch zwei besondere Ereignisse im Mittelpunkt: Wir hatten 23 Frauen aus den Kreisen Mittelböhmen und Ostböhmen, einschl. aus der Partnerstadt Nymburk, zu Besuch. Begleitet wurden sie vom Vorsitzenden der KSCM des Kreises Mittelböhmen, der zugleich auch Mitglied des tschechischen Parlaments ist. Eine Delegation der Frauen war auch eingeladen zur Eröffnung der Frauenwoche in der Pfarrkirche. Man hat ihnen allerdings vom Frauenpolitischen Rat Potsdam verwehrt, mit einer kleinen Rede die deutschen Frauen zu begrüßen ...
Am Nachmittag zeigten sich unsere Gäste beeindruckt von der interessanten Stadtführung durch Neuruppin mit Pater Wichmann - Eberhard Greulich gab sich viel Mühe, ihnen Wissenswertes zu vermitteln. Abends nahmen sie teil am - von Kreis- und Stadtvorstand extra »vorverlegten« - Frauentagsempfang der LINKEN im Tempelgarten.

Anlässlich des Tages des Vaterlandsverteidigers am 23.2.2013 hatte der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Wladimir M. Grinin, Vertreter des diplomatischen Korps und der deutschen Öffentlichkeit zu einem festlichen Empfang in die Botschaft eingeladen.
Im Auftrag des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin wurde die Dankesurkunde des Präsidenten für "großen Beitrag zur Zusammenarbeit im Bereich der Kriegsgräberfürsorge, Instandhaltung der russischen Kriegsgräberstätten auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland" an die Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft verliehen, die durch die Freunde Ditting, Hickel, Muck und Rudi Menzel aus Alt Ruppin vertreten war. Aufgrund der erfolgreichen und sehr aufwändigen Tätigkeit des Arbeitskreises "Sowjetische Ehrenmale und Friedhöfe" im Rahmen der Instandhaltung sowjetischer Kriegsgräberstätten und zur Bearbeitung von Auskunftsersuchen nach Gräbern unbekannt bestatteter Sowjetsoldaten wurde die Freundschaftsgesellschaft als einzige ehrenamtlich tätige Organisation ausgezeichnet. Die Regionalgruppe Alt Ruppin ist eine der aktivsten im Land, wurde durch das unermüdliche Wirken von Rolf und Hiltraud Sablitzki nach der Wende fortgeführt und kann sich immer auf ihre bewährten Mitstreiter wie Barbara Hinz, Lisa und Helmut Chucher, Rudi Menzel und viele andere verlassen.
Bei der Würdigung der Ausgezeichneten wies der Botschafter ausdrücklich darauf hin, dass ihre Tätigkeit zur historischen Versöhnung und weiteren Annäherung der Völker Russlands und Deutschlands beitrage, wovon "schlussendlich nicht nur unsere beiden Länder, sondern ganz Europa profitiere".

Auf einer Pressekonferenz in Berlin hat DIE LINKE am 21.Januar 2013 ihr achtköpfiges Spitzenteam für den Bundestagswahlkampf 2013 vorgestellt. Ihm gehören an (von links): Nicole Gohlke, Jan van Aken, Caren Lay, Klaus Ernst, Gregor Gysi, Dietmar Bartsch, Sahra Wagenknecht und Diana Golze.
Neun Schritte für einen Politikwechsel
Die Vorsitzenden der LINKEN, Katja Kipping und Bernd Riexinger, stellten am 14.Januar 2013 in Hannover ein Aktionsprogramm für einen Einstieg in eine solidarische Alternative vor. In dem Papier sind neun Schritte für einen Politikwechsel hin zu einer sozial gerechten, ökologischen und demokratischen Gesellschaft benannt. Darüber hinaus formuliert das Papier eine konkrete Machtperspektive zur Umsetzung.


Das Ehrenamt ist "zu einer tragenden Säule unseres Gemeinwesens geworden", so der Landtagspräsident Gunter Fritsch anlässlich des Empfanges der über 100 Ehrenamtler durch den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und die Landesregierung Brandenburg.
Unter den Ausgezeichneten auch die Kyritzerin Rita Büchner, der Wittstocker Karl-Otto Kaschull und Gisela Naumann aus Wildberg. Rita Büchner, Kreistagsabgeordnete und Stadtverordnete in Kyritz, engagiert sich seit Jahren für die Jugendarbeit im Ostprignitz-Jugend e.V., Karl-Otto Kaschull ist in Wittstock im Sport und im Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus "Wittstock bekennt Farbe" aktiv. Gisela Naumann erfasst und dokumentiert seit 1985 im Auftrag des Deutschen Wetterdienstes das Wetter in ihrem Heimatort. Für ihr zuverlässiges Engagement war ihr im letzten Jahr die Wetterdienstplakette verliehen worden.
Den Ausgezeichneten Glückwunsch und unseren Respekt.

Drei Flügel machen ordentlich Wind: Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Ökologie.
Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Plan B-Konferenz am 26. und 27.Oktober trugen ein Windrad mit sich, dass die Idee des Plan B am besten symbolisiert. Soziale Gerechtigkeit und Ökologie können als gesellschaftliche Vision erst dann richtig Wind machen, wenn sie um einen dritten Flügel, nämlich die Mitbestimmung, ergänzt werden.

Michael Schlecht, MdB– Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE und Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand –13. September 2012
Jetzt Millionäre kräftig besteuern
Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum ESM und Fiskalpakt wird die kräftige Besteuerung von Millionären und Milliardären immer drängender. Andernfalls drohen über Jahre hinweg massive Sozialkürzungen.Aber, der Reihe nach.
In der öffentlichen Debatte stehen die Auflagen für den ESM, den europäischen „Rettungsschirm“, im Vordergrund. Die Richter in Karlsruhe halten den ESM nur für verfassungsgemäß wenn völkerrechtlich geregelt wird, dass der deutsche Anteil von 190 Milliarden Euro nicht überschritten werden kann. Außerdem muss eine umfassende Unterrichtung des Bundestages und Bundesrates gewährleistet sein.
Dies ist ein eindeutiger Gewinn für die Demokratie und insofern hat sich der Gang nach Karlsruhe für DIE LINKE gelohnt.Allerdings ist der Erfolg sehr begrenzt. Denn der ESM wird Hilfsgelder nur vergeben mit scharfen sozialen Auflagen, die wie im Falle Griechenlands zu brutalen sozialen Verschlechterungen führen und das Land ökonomisch noch weiter in den Abgrund treiben. Weiterhin werden vor allem Banken gerettet ohne die wirklichen Ursachen der Eurokrise anzugehen.
Das Verfassungsgericht hat den Fiskalpakt ohne Wenn und Aber durch gewunken hat. Dass diese grundgesetzliche Regelung in Zukunft auch von einer Zweidrittelmehrheit nicht mehr verändert werden kann, stört die Richter in Karlsruhe nicht.
Die Staaten dürfen sich nur noch mit rund 0,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes neu verschulden. Dies betrifft nicht nur den Bundeshaushalt, sondern im Grundsatz auch Landes- und Kommunalhaushalte. Über ihnen wird eine dicke Peitsche zum verschärften Sozialabbau und zur Streichung von Stellen im öffentlichen Dienst kreisen.
Leitbildkonferenz der LINKEN
Am 8.September 2012 führte der Landesverband DIE LINKE. Brandenburg in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) eine Konferenz zur zukünftigen Landesentwicklung mit dem Thema „Wie wollen wir leben?“ durch. Der Landesvorsitzende Stefan Ludwig erläuterte zentrale Herausforderungen beim Umgang mit Folgen des demografischen Wandels und der Wanderungsbewegungen im Land und schlug Schlussfolgerungen für zukunftsfähige Verwaltungsstrukturen vor.
Dokumentation Leitbild 2020 als PDF