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Andreas Bergmann

Vorschlag für touristische Hilfen

Die gewerblichen Betriebe sind gesetzlich zur monatlichen Meldung ihrer Auslastungszahlen verpflichtet. Damit liegt eine gut nachprüfbare Datengrundlage vor, die es erlaubt, ein einfach umsetzbares Programm für die Beantragung von Ausfallhilfen zu entwickeln. Mein Vorschlag wäre, eine pauschale Hilfszahlung anzubieten, die Betriebe online mit ihrer registrierten Bettenzahl beantragen können. Eine Größenordnung von 30,- Euro pro Bett und Ausfalltag würde für die allermeisten Betriebe voraussichtlich reichen. Das wären für den verfügten Sperrzeitraum vom 19. März bis 19 April 2020 900,- Euro pro Bett. Ein Betrieb mit einem Bettenangebot von zum Beispiel 20 Betten, könnte somit 18.000 Euro beantragen. Online beantragt mit den Daten zur Betriebsadresse, Bettenzahl, Betriebsnummer (steuerlich, Statistikgesetz) und Kontoverbindung würde ein schnell umsetzbare Hilfe ermöglichen. Dieses ist deshalb besonders wichtig, weil gerade der Saisonstart ansteht, bei dem betriebliche Liquiditätsreserven nach der Durststrecke im Winter aufgebraucht sind. Um in Zukunft schnell auf ähnliche Probleme schnell und unbürokratisch reagieren zu können, wäre zudem zu überlegen, ob nicht aus der Branche selber ein Ausfall-Fond geschaffen werden kann, der vergleichbare Krisen kompensieren kann. So könnte das künftig mit einem geringen, dauerhaften Beitrag (z.B. nach Anzahl der Betten ähnlich einer Kurtaxe) finanziert werden. Ich möchte Sie bitten, zu prüfen, ob Sie diesen oder ein vergleichbaren Vorschlag bei den entsprechenden Entscheidungsträgern auf Landes- bzw. Bundesebene vorbringen können. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Bergmann


Ausgabe 01/2020

In der aktuellen Ausgabe:

  • 75. Jahrestag der Befreiung: Anlass zum Nachdenken.
  • Landkreis OPR benötigt einen Nachtragshaushalt
  • Eindrücke von der Kasseler Strategiekonferenz 
  • Nachtrag zur Frauentagsmatinee mit Carmen-Maja Antoni

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