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Mathias Trypke will Bürgermeister werden

Fehrbellin. Der Walchower Mathias Trypke bewirbt sich um den Bürgermeisterposten in Fehrbellin. Er gab seine Kandidatur erst wenige Stunden vor Ablauf der Frist für die Wahl am 1. September bekannt, bei der rund 7800 Wähler in 21 Wahllokalen ihre Stimme für das wichtigste Amt in der Verwaltung abgeben können.

Diese endete am Donnerstag um 12 Uhr mittags. Der 47-Jährige, der kein Parteimitglied ist, aber von der Linken vorgeschlagen wurde, ist der dritte Bewerber. Neben ihm ziehen noch der 42-jährige Sozialdemokrat Mathias Perschall aus Fehrbellin sowie der parteilose 39-jährige Sven Bellin aus Betzin in das Rennen um das Amt.

Dieses ist vakant, weil die bisherige Bürgermeisterin Ute Behnicke aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidieren will. Sie ist seit mehr als 19 Jahren Chefin des Fehrbelliner Rathauses. Ihre Amtszeit endet am 26. November.

Lob für die Arbeit der Bürgermeisterin

„Frau Behnicke ist eine Super-Bürgermeisterin“, lobt Trypke. Es werde für den Nachfolger schwer sein, genauso gut die Gemeinde zu führen, wie sie es gemacht hat. „Sie hat super vorgelegt.“

Der Sozialarbeiter, der bei Esta-Verein beschäftigt ist und an einer Neuruppiner Schule junge Menschen betreut, will deshalb vor allem das erhalten, was die aktuelle Gemeindechefin geschafft hat. Alleine das sei eine wichtige und nicht ganz einfache Aufgabe, meint er.

Er sieht aber auch Potential nach oben, vor allem im Bildungs- und Sozialbereich, aber auch im Sektor Tourismus. Den Schwerpunkt sieht der Familienvater derzeit allerdings klar bei der jungen Generation. „Ich will die Gemeinde Fehrbellin zu einem Top-Bildungsstandort ausbauen.“

Trypke hat nicht nur Bildung im Blick

Das sei wichtig, weil in der Kommune sehr viele junge Familien leben. Profitieren können davon am Ende aber alle. Dadurch, dass die, die da sind, eher in der Region bleiben, dass Menschen mit Kindern eher hinziehen, dass es mehr Fachkräfte und mehr Einnahmen gibt.

Trypke, der in Fehrbellin aufgewachsen ist, glaubt, dass er mit seinen Erfahrungen im Jugenbereich einen guten Blick für den Bedarf in diesem Bereich hat. Seiner Meinung nach müsse aber auch die Feuerwehr, wie überhaupt die Vereins- und Ehrenamtsarbeit gestärkt werden.


In der aktuellen Ausgabe finden Sie          u. a. die gewählten Abgeordneten für den Kreistag/die Stadtverordnetenversammlungen/  Gemeindevertretungen/Ortsbeiräte, eine erste Wahlauswertung und Informationen zum Gesetz über die Abschaffung der Beiträge für den Ausbau kommunaler Straßen.

Die nächste Ausgabe der Märkischen Linken erscheint am 14. August.