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LINKE hakt bei den Auswirkungen des NATO-Großmanövers „Defender 2020“ nach

„Truppenverlegungen in dieser Größenordnung beeinträchtigen den Straßen- und Schienenverkehr erheblich“, sagt Justin König (DIE LINKE), Mitglied im Kreis- und Finanzauschuss, „darum wollen wir wissen, wer hier in welchen Größenordnungen und Fahrzeugen unterwegs sein wird.“

Die gemeinsame Anfrage von fünf LINKEN-Kreistagsabgeordneten enthält einen Katalog bestehend aus neun Nachfragen, die an den Landrat gerichtet sind. Darin werden unter anderem Auskünfte über die Benutzung der A 24 verlangt. DIE LINKE will auch wissen, wer für die möglichen Schäden aufkommen muss. „Der Landkreis muss wissen, was auf die Bürgerinnen und Bürger zukommt. Das kann bei Baumschäden anfangen und muss bei kaputt gefahrenen Straßen nicht aufhören“, so der Kommunalpolitiker. Im Havelland sind 2014 im Zuge einer Panzer-Übung sämtliche Straßen und Bürger-steige der B 5 kaputtgefahren worden, was zu deutlichen Anwohner-Protesten führte. Die wesentliche Kritik der LINKEN zielt auf das ganze Manöver, was die genannten Truppenverlegungen an die NATO-Ostgrenze einschließt. „Im 75. Jahr der Befreiung Deutschlands vom Hitler-Faschismus, insgesamt 39.000 Soldaten Richtung Russland zu verlegen ist eine gezielte Provokation, welche den ohnehin kühlen Beziehungen zwischen USA und Russland nicht gut tun wird“, so ist sich König sicher.

Die Kreisverwaltung antwortete am 12. Februar auf die Anfrage der Linksfraktion. Sie seien lediglich darüber in Kentniss gesetzt, dass 18 NATO-Länder unter Führung der US-Streitkräfte eine Übung durchführen werden. Im März soll dazu eine Informationsveranstaltung in Potsdam stattfinden. Die Verwaltung verwies die Fraktion an die Zuständigkeit der Bundeswehr sowie an das Bundesministerium der Verteidigung. Bei beiden Institutionen hakte die LINKEN-Kreistagsfraktion nach, bisher ohne Antwort.

Die Anfrage sowie die Antwort der Kreisverwaltung sind unter https://www.dielinke-opr.de/kommunalpolitik/kreistag/antraege-anfragen-und-presseinformationen/ einzusehen.


Ausgabe 02/2020

In der aktuellen Ausgabe:

  • Gerd Klier will Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin werden
  • Stadt Neuruppin und Landkreis Ostprignitz-Ruppin erklären sich zum "Sicheren Hafen"
  • Neues aus Bund, Land und den Kommunen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie
  • Wie gehaltvoll sind Verschwörungstheorien?

Hier finden Sie die 2. Ausgabe

Corona-News vom Robert-Koch-Institut

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Corona-KiTa-Studie

Im Mai 2020 startete das Forschungsprojekt „Corona-KiTa“. Die Studie widmet sich der Frage der Herausforderungen und Bewältigung der Kindertagesbetreuung (KiTa1) während der Corona-pandemie sowie der Frage, welche Rolle (KiTa-)Kinder bei der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 spielen.

Serologische Untersuchungen von Blutspenden auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 (SeBluCo-Studie)

Die Erfassung des Anteils der Bevölkerung, der bereits Kontakt zu SARS-CoV-2 hatte, ist wichtig, um den weiteren Verlauf der Epidemie in Deutschland abzuschätzen und Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz zu planen. Deshalb wurde bereits im März 2020 vom Robert Koch-Institut eine Studie geplant, die in der Lage ist, schnell Daten von einer großen Anzahl an Personen in Deutschland auf das Vorliegen von Antikörpern zu erheben und so wertvolle Daten zu liefern, mit deren Hilfe sich abschätzen lässt, wie weit SARS-CoV-2 bereits in der Bevölkerung verbreitet ist. In Zusammenarbeit mit 13 Blutspendediensten konnte so bereits ab April mit der kontinuierlichen Gewinnung von Blutproben Erwachsener aus ganz Deutschland begonnen werden. Diese wurden mittels IgG-ELISA auf das Vorliegen von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 untersucht (Seropositivität). Bislang wurden ca. 20% des vorgesehenen Studienumfangs getestet. Mit Datenstand vom 30.6.2020 wurde eine Zwischenauswertung von ca. 12.000 Proben durchgeführt, die folgende Kernergebnisse erbrachte:

SARS-CoV-2: Antikörper-Studien des RKI

Wie weit ist das neue Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland tatsächlich verbreitet? Wie viele Menschen haben bereits eine Infektion durchgemacht und sind jetzt zumindest für eine gewisse Zeit immun? Das wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts in mehreren großangelegten Studien herausfinden. Untersucht wird, ob sich im Blut der Studienteilnehmer Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen lassen – ein sicherer Hinweis auf eine durchgemachte Infektion. Die Studien sollen dabei helfen, ein genaueres Bild über die Situation in Deutschland zu gewinnen, den Verlauf und die Schwere der Pandemie genauer abschätzen und die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen besser bewerten zu können.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App

Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung!