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Eine kurze Übersicht zur Lage nach der Landtagswahl

Kreisvorsitzender Paul Schmudlach

Das ist schmerzhaft für uns als Kreisverband und für DIE LINKE als Landesverband.
Auch, dass mit Ronny Kretschmer nach fünf Jahren endlich wieder ein Abgeordneter unserer Partei die Ostprignitz und das Ruppiner Land vertreten kann, darf nicht über unser schlechtes, aber vor allem auch über das viel zu starke Ergebnis der AfD hinwegtrösten.
Es ist uns nicht gelungen, dem Großteil der Menschen in diesem Land einen Grund zu geben, auch weiterhin ihre Stimme bei der LINKEN zu machen. Stattdessen haben die Brandenburger*innen vermehrt SPD, AfD und auch die Grünen gewählt. 
Natürlich wird es in den nächsten Wochen ernsthafte Gespräche auf allen Ebenen des Landesverbands geben. Angefangen bei den regionalen Vorständen über den Kreisvorstand, bis hin zum Landesvorstand sowie dem Landesausschuss. Wir müssen uns alle tief in die Augen schauen. Ein Weiter so kann es nach einem solchem Ergebnis nicht geben!
Auch als Kreisverband wird es die Möglichkeit geben, bei unserem nächsten Parteitag im Oktober noch einmal ins Gespräch zu kommen und uns in die Augen zu schauen. Was uns jetzt hilft, sind nur viele wahre Worte und noch mehr daraus folgende Taten, um aus unserer Partei wieder eine Partei zu machen, die es auch dauerhaft über die 10-Prozent-Marke schafft.
Nichtsdestotrotz möchte ich mich hier zum Schluss noch einmal bei allen Genossinnen und Genossen bedanken, die über die letzten Wochen im Wahlkampf alles gegeben haben, um für unsere Positionen zu streiten. Besonders möchte ich mich auch noch einmal bei unseren Kandidaten bedanken, die unermüdlich das Gespräch mit den Bürgern gesucht haben, um bis zum letzten Tag zu zeigen, was es heißt ein Linker zu sein, nämlich für eine offene, solidarische und tolerante Gesellschaft zu kämpfen. Und genau das werden wir auch weiterhin tun, egal welche Konsequenzen wir aus der Wahl ziehen. Eines wird immer gleichbleiben, wer ein Brandenburg möchte, in dem es allen gut geht, ein Brandenburg das alle mitnehmen kann, der muss sein politisches Vertrauen wieder der LINKEN schenken. Und genau für dieses Vertrauen müssen wir in den nächsten Jahren wieder kämpfen und die Partei auf allen Ebenen stärken, um dieses Ziel auch erreichen zu können.
 


Ausgabe 02/2020

In der aktuellen Ausgabe:

  • Gerd Klier will Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin werden
  • Stadt Neuruppin und Landkreis Ostprignitz-Ruppin erklären sich zum "Sicheren Hafen"
  • Neues aus Bund, Land und den Kommunen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie
  • Wie gehaltvoll sind Verschwörungstheorien?

Hier finden Sie die 2. Ausgabe

Corona-News vom Robert-Koch-Institut

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Publikationen mit RKI-Beteiligung

Corona-KiTa-Studie

Im Mai 2020 startete das Forschungsprojekt „Corona-KiTa“. Die Studie widmet sich der Frage der Herausforderungen und Bewältigung der Kindertagesbetreuung (KiTa1) während der Corona-pandemie sowie der Frage, welche Rolle (KiTa-)Kinder bei der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 spielen.

Serologische Untersuchungen von Blutspenden auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 (SeBluCo-Studie)

Die Erfassung des Anteils der Bevölkerung, der bereits Kontakt zu SARS-CoV-2 hatte, ist wichtig, um den weiteren Verlauf der Epidemie in Deutschland abzuschätzen und Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz zu planen. Deshalb wurde bereits im März 2020 vom Robert Koch-Institut eine Studie geplant, die in der Lage ist, schnell Daten von einer großen Anzahl an Personen in Deutschland auf das Vorliegen von Antikörpern zu erheben und so wertvolle Daten zu liefern, mit deren Hilfe sich abschätzen lässt, wie weit SARS-CoV-2 bereits in der Bevölkerung verbreitet ist. In Zusammenarbeit mit 13 Blutspendediensten konnte so bereits ab April mit der kontinuierlichen Gewinnung von Blutproben Erwachsener aus ganz Deutschland begonnen werden. Diese wurden mittels IgG-ELISA auf das Vorliegen von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 untersucht (Seropositivität). Bislang wurden ca. 20% des vorgesehenen Studienumfangs getestet. Mit Datenstand vom 30.6.2020 wurde eine Zwischenauswertung von ca. 12.000 Proben durchgeführt, die folgende Kernergebnisse erbrachte:

SARS-CoV-2: Antikörper-Studien des RKI

Wie weit ist das neue Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland tatsächlich verbreitet? Wie viele Menschen haben bereits eine Infektion durchgemacht und sind jetzt zumindest für eine gewisse Zeit immun? Das wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts in mehreren großangelegten Studien herausfinden. Untersucht wird, ob sich im Blut der Studienteilnehmer Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen lassen – ein sicherer Hinweis auf eine durchgemachte Infektion. Die Studien sollen dabei helfen, ein genaueres Bild über die Situation in Deutschland zu gewinnen, den Verlauf und die Schwere der Pandemie genauer abschätzen und die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen besser bewerten zu können.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App

Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung!