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DIE LINKE. OPR trauert um Dieter Brauch

Lindows Amtsdirektor Danilo Lieske hat mit Trauer die Nachricht erhalten, dass der ehemalige Linken-Stadtverordnete Dieter Brauch nach einer lang anhaltenden schweren Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben ist.  Brauch war lange Zeit Vorsitzender der LPG in Seebeck. Von der Wende an bis zu den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr war er im Stadtparlament aktiv. Auch im Ostprignitz-Ruppiner Kreistag hatte er viele Jahre ein Mandat.

"Wir haben Herrn Brauch immer sehr streitbar erlebt, aber immer sachlich. Manchmal hatten wir intensive Auseinandersetzungen. Was ich an ihm geschätzt habe: Wir haben uns in der Sache geflickt, und uns danach aber wieder gut verstanden", erinnert sich Danilo Lieske an die Zusammenarbeit mit Brauch. "Mit ihm fehlt uns ein streitbarer Partner." Brauch hatte sich politisch unter anderem für das Vereinsleben in der Drei-Seen-Stadt eingesetzt. "Dabei hat er immer darauf geachtet, dass niemand bevorzugt wird und auch keiner zu kurz kommt". Brauch selbst engagierte sich außerdem im Partnerschaftsverein, in dem er als zweiter Vorsitzender aktiv war. "Ich habe ihn immer für seine Sachlichkeit, seinen Weitblick und seine geschäftliche Geschicklichkeit geschätzt", sagt der Vereinsvorsitzende Dieter Eipel, der ebenfalls lange als Stadtverordneter tätig ist. "Herr Brauch hatte auch Ecken und Kanten, aber das gehört dazu", so Eipel.


Ausgabe 02/2020

In der aktuellen Ausgabe:

  • Gerd Klier will Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin werden
  • Stadt Neuruppin und Landkreis Ostprignitz-Ruppin erklären sich zum "Sicheren Hafen"
  • Neues aus Bund, Land und den Kommunen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie
  • Wie gehaltvoll sind Verschwörungstheorien?

Hier finden Sie die 2. Ausgabe

Corona-News vom Robert-Koch-Institut

Serologische Untersuchungen von Blutspenden auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 (SeBluCo-Studie)

Die Erfassung des Anteils der Bevölkerung, der bereits Kontakt zu SARS-CoV-2 hatte, ist wichtig, um den weiteren Verlauf der Epidemie in Deutschland abzuschätzen und Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz zu planen. Deshalb wurde bereits im März 2020 vom Robert Koch-Institut eine Studie geplant, die in der Lage ist, schnell Daten von einer großen Anzahl an Personen in Deutschland auf das Vorliegen von Antikörpern zu erheben und so wertvolle Daten zu liefern, mit deren Hilfe sich abschätzen lässt, wie weit SARS-CoV-2 bereits in der Bevölkerung verbreitet ist. In Zusammenarbeit mit 13 Blutspendediensten konnte so bereits ab April mit der kontinuierlichen Gewinnung von Blutproben Erwachsener aus ganz Deutschland begonnen werden. Diese wurden mittels IgG-ELISA auf das Vorliegen von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 untersucht (Seropositivität). Bislang wurden ca. 20% des vorgesehenen Studienumfangs getestet. Mit Datenstand vom 30.6.2020 wurde eine Zwischenauswertung von ca. 12.000 Proben durchgeführt, die folgende Kernergebnisse erbrachte:

SARS-CoV-2: Antikörper-Studien des RKI

Wie weit ist das neue Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland tatsächlich verbreitet? Wie viele Menschen haben bereits eine Infektion durchgemacht und sind jetzt zumindest für eine gewisse Zeit immun? Das wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts in mehreren großangelegten Studien herausfinden. Untersucht wird, ob sich im Blut der Studienteilnehmer Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen lassen – ein sicherer Hinweis auf eine durchgemachte Infektion. Die Studien sollen dabei helfen, ein genaueres Bild über die Situation in Deutschland zu gewinnen, den Verlauf und die Schwere der Pandemie genauer abschätzen und die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen besser bewerten zu können.

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App

Jede Nutzerin und jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre Beteiligung!

Nowcasting und R-Schätzung: Schätzung der aktuellen Entwicklung der SARS-CoV-2-Epidemie in Deutschland

Das Nowcasting erstellt eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs. Aufbauend auf dem Nowcasting kann eine Schätzung der zeitabhängigen Reproduktionszahl R durchgeführt werden.

Situationsbericht vom 12.7.2020

Situationsbericht des Robert Koch-Instituts vom 12.7.2020 zu COVID-19