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DIE LINKE setzt auf Bekanntheit

Dieter Groß zum Landtagskandidaten gewählt

Foto: Justin König

Die Regierungspartei setzt im Wahlkreis 2 (Pritzwalk, Groß Pankow, Putlitz, Meyenburg, Heiligengrabe, Wittstock, Kyritz) auf den 69-jährigen Juristen Dieter Groß. Der Kyritzer wurde am Donnerstagabend in der Pritzwalker „Alten Mälzerei“ zum Direktkandidaten gekürt. Bis 2014 vertrat er diesen Wahlkreis im Brandenburger Landtag. Bei der Wahl 2009 erhielt er das direkte Vertrauen im Wahlgebiet und wurde somit Landtagsabgeordneter.

In der jüngeren Vergangenheit sind im Pritzwalker und Wittstocker Raum immer wieder Bürger an die Partei herangetreten, die neugierig waren, was denn „der Politiker mit den weißen Haaren“ mache. Dabei war Groß nach dem Ausscheiden aus dem Landtag ja nie inaktiv gewesen. Er ist Stadtverordneter in seiner Heimatstadt Kyritz und Mitglied des Kreistages Ostprignitz-Ruppin.

Der LINKEN-Politiker erhielt von den anwesenden Genossen den größtmöglichen Rückhalt. Mit 100% wurde er zum Kandidaten gewählt. Im Vorfeld stellte er sich den Fragen der Mitgliedschaft. Auf die Frage nach dem Hinweis auf sein Alter entgegnete er, dass ein großer Teil der Wählerschaft im Wahlkreis ebenfalls nicht mehr „so ganz jung“ sei.

Als Politiker würde sich Groß gerne auf die Themenfelder Justiz, Kultur und Sport konzentrieren.  Sein Hauptanliegen bleibt allerdings die soziale Gerechtigkeit, gerade im ländlichen Raum. Um diese Themen möchte er sich als Abgeordneter befassen und kümmern.

Die LINKEN haben mit Dieter Groß sehr gute Chancen: Ein bekanntes Gesicht, der auch nach Jahrzehnten das Vertrauen der Wählerschaft erhält und der die an ihm herangetragenen Probleme ernstnimmt und sich darum kümmert. Seine Überzeugung nervt die, die nichts verändern wollen und hilft denen, die solche Veränderungen brauchen. Dieter Groß ist aufgrund seiner markanten weißen Haare bekannt, aber eben auch anerkannt. Mit Dieter Groß hätte die Region endlich wieder eine wahrnehmbare Stimme in Potsdam. Die Wahl findet am 01. September 2019 statt.

 


 

Gedenkstunde zur Bodenreform

Finanzinvestoren gierig nach Boden

Fotos: Hartmut Buschke

Der Regionalverband der LINKEN. Kyritz-Neustadt-Wusterhausen ruft dazu auf, an die Bodenreform zu erinnern, die von Wilhelm Pieck am 2. September 1945 in Kyritz bekannt gemacht wurde.

 

Wir treffen uns am 73. Jahrestag, diesmal ein Sonntag, wie gewohnt um 10 Uhr am Bodenreformdenkmal in Kyritz, Perleberger Straße 8.

 

Immer wieder an die Bodenreform zu erinnern - mit der damals nur wenige Monate nach Kriegsende begonnen wurde, die landwirtschaftlichen Flächen gerechter zu verteilen - halten wir auch aus der Sicht gegenwärtiger Entwicklungen für notwendig. Die zunehmende Konzentration von Ackerland in den Händen von Finanzinvestoren bereitet den hiesigen Landwirten große Sorgen. In vielen Ländern der Welt führt der Kampf um den Boden zu Bürgerkriegen, Flucht und Vertreibung.

Kita-Gebühren - auch in Neuruppin ein sensibles Thema

Endlich hat der jahrelange Druck und Kampf der LINKEN Erfolg gezeigt. Neben den schrittweisen Verbesserungen im Personalschlüssel und weiterer Verbesserungen in der Qualität der Betreuung konnte der Koalitionspartner SPD im Landtag Brandenburg überzeugt werden, den Einstieg in die Beitragsfreiheit zu wagen. Ab August 2018 wird das letzte Kita-Jahr den strapazierten Geldbeutel der Eltern nicht mehr belasten. Ein wichtiger erster Schritt! Und klar ist auch, dass weitere Schritte folgen müssen, um dem Anspruch der kostenlosen Bildung von der Kita bis zur Universität gerecht zu werden.

Parallel zu diesem Beschluss im Landtag startete die Verwaltung der Fontanestadt Neuruppin eine neue Diskussion zu den Elternbeiträgen an den städtischen Kindertagesstätten (Krippe, Kita, Hort).

Ronny Kretschmer

Fraktionsvorsitzender DIE LINKE in der StVV Neuruppin

Vollständiger Artikel als PDF

9. Aktionsfahrradtour des VVN-BdA

Eldor Müller, Vorsitzender der VVN-BdA Westmecklenburg-Schwerin (2. von rechts) und Achim Behringer (rechts)

Auf ihrer traditionellen Tour machten unsere Freunde vom VVN-BdA Westmecklenburg-Schwerin am 28. April einen Zwischenstopp in Neuruppin. Stadtvorsitzender Achim Behringer (DIE LINKE) empfing die Radfahrer am Todesmarsch-Denkmal in Wulkow und erinnerte an die Entstehung und Geschichte des Denkmals sowie die Bedeutung der Pflege dieser langjährigen Tradition für die heutige Zeit.

Geld für Bürgerhaushalt steht bereit

Wesentliche Forderung der LINKEN wurde erfüllt

Auf Antrag der Fraktion der LINKEN beschloss im vorigen Jahr die Stadtverordnetenversammlung der Fontanestadt Neuruppin, einen Bürgerhaushalt einzuführen. Dafür stehen zunächst 50.000 Euro bereit, in den Folgejahren 100.000 Euro.

Auf der ersten Sitzung in diesem Jahr verabschiedete dazu das Stadtparlament die notwendige Satzung, quasi das Regelwerk für diese direkte EinwohnerInnenbeteiligung. Alle EinwohnerInnen der Fontanestadt - ab dem 12. Lebensjahr - können Vorschläge einreichen und darüber abstimmen. Für DIE LINKE wurde damit eine wesentliche Forderung, auch Kinder und Jugendliche zu beteiligen, erfüllt.

Für den ersten Bürgerhaushalt können Vorschläge der Einwohnerschaft bis zum 30. Juni 2018 in der Stadtverwaltung eingereicht werden. Das kann per Brief, per E-Mail oder sogar per Telefon geschehen. Ab 2019 endet die Vorschlagsfrist am 30. April eines jeden Jahres. Der einzelne Vorschlag darf nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel betragen. Die Verwaltung sichtet und bewertet dann die Vorschläge auf fachliche, technische und kapazitive Umsetzbarkeit, auf Rechtmäßigkeit sowie Kostenstruktur.

Ronny Kretschmer

Fraktionsvorsitzender der LINKEN

Den vollständigen Artikel finden Sie in der März/April-Ausgabe der Märkischen Linken.

Wie funktioniert das Ganze?

Kostenlos und umsonst?

Fahrscheinlos ist kostensenkend und schneller!

Foto: Pixabay

Ich stehe am Einstieg zum 240er Bus, Haltestelle Berlin Boxhagener Platz, will nur mal kurz zum ND meinen Artikel abgeben. Acht Einsteiger vor mir, fünf haben zum Glück eine Zeitkarte zum Vorzeigen, 19 Sekunden Kontrollzeit. Danach die italienischen Touristen - 20 Sekunden Tarif-Beratung, und dann zweimal Kurzstrecke verkauft. Jetzt noch die Omi mit dem Rollator, netter Busfahrer, hilft der Frau beim Kleingeld sortieren. So, und jetzt noch ich - auch eine Kurzstrecke. Insgesamt gut 70 Sekunden hat alles gedauert. An der nächsten Haltestelle geht’s schneller, aber was will ich damit sagen. 

Freke Over

Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag OPR

Zum vollständigen Artikel als PDF

Nachholbedarf für Deutschland

Die »Dorfbewegung« - kann Brandenburg die Vorreiterrolle übernehmen?

Mitglieder des Vorstandes (v.l.): Günter Thiele, Melanie Kossatz und Andreas Bergmann, Foto: Bergmann

Vorweg: DIE LINKE hat auf allen politischen Ebenen, d.h. von europäischer, bundes-, landes- und auch kommunalpolitischer Ebene die - bis heute leider noch nicht allen in und außerhalb der LINKEN bekannte - Dorfbewegung unterstützt. Vor Ort ist es an erster Stelle Kirsten Tackmann, die schon seit Anbeginn ihrer Abgeordnetentätigkeit 2005 die Dorfbewegung in Brandenburg aktiv unterstützt.

Daher ist es eigentlich schon lange »fällig«, auch in der Märkischen Linken einmal ein paar Aspekte zur Dorfbewegung darzustellen.

Was ist die Dorfbewegung?

Eine Dorfbewegung ist keine Organisation oder administrative Struktur, sondern eine zivilgesellschaftliche Bewegung in den Dörfern. Das heißt, sie besteht in erster Linie aus Dörfern, die »sich bewegen«, d.h.:

• Dorfgemeinschaften kümmern sich um ihr Dorf, gestalten es,

• Dörfer vertreten ihre Interessen gemeinsam.

Andreas Bergmann, Vorstand im Verein lebendige Dörfer Brandenburg

(siehe auch: www.lebendige-doerfer.de)

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in unserer Dezember-Ausgabe der Märkischen Linken.


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